Predigt Oktober 2026

Wie sehr liebst du GOTT?

Willst du wis­sen, wie sehr du ver­stehst, GOTT zu lieben? Dann schau, wie du ver­stehst zu lei­den, denn die Liebe kann das Lei­den tra­gen. Wenn da nicht die Liebe ist, zer­brichst du. Viele kom­men und möcht­en zu Maria oder zum HEILAND, bit­ten um Liebe, Liebe, Liebe und merken nicht, dass sie das Falsche ver­lan­gen. Sie ver­lan­gen Liebe und meinen Gefüh­le für GOTT. Das über­lasse ich schön Ihm, wie viel Er mir gibt; meis­tens gibt Er viel zu viel, meine ich manch­mal. GOTT möchte, dass wir Ihn um die Liebe bit­ten. Liebe ist nicht in erster Lin­ie ein Gefühl, das ich von GOTT erbitte, Liebe ist viel mehr. Sie kann auch furcht­bar wehtun. Wenn ich sehen muss, wie GOTT mir gezeigt hat, wie die Men­schheit heute vor der DREIFALTIGKEIT ste­ht, kön­nte ich nur weinen und doch läch­le ich immer. Das ist es: Leid und Liebe sind meis­tens eins.

Nur wer des HEILANDS oder bess­er gesagt GOTTES Bit­terkeit mit Ihm teilt, hat auch An-teil an Sein­er Süs­sigkeit – bei­des. Und nur durch Prü­fun­gen wächst die Liebe. Übri­gens, der Weg in den Him­mel …, da gibt es lange Wege und kurze Wege. Der kürzeste Weg ist immer durch die Liebe. Was ängstige ich mich denn vor dem Tod? Ihr soll­tet nur ein­mal eine Mil­liard­s­tel Sekunde den Him­mel sehen, dann würdet ihr am lieb­sten Selb­st­mord machen; aber das geht nicht, dann kommt ihr nicht nach Oben. Für unseren Ver­stand ist der Him­mel nicht erfass­bar. Der Weg der Liebe ist der kürzeste in den Him­mel; mit der Liebe ist man auch am stärk­sten, um das Schwere im Leben zu tra­gen.

Fein­desliebe
Die Liebe ist ja das Haupt­ge­bot: Gottes- und Näch­sten­liebe. Der HEILAND sagte: „Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, was tut ihr schon Beson­deres? Das tun auch … mehr