Heiliges Messopfer

Zu Beginn meines Priester­tums zele­bri­erte ich die Tri­den­tinis­che Messe in deutsch­er Sprache, denn GOTT sagte zu mir: „Ich will, dass du Wort für Wort mit dem Herzen betest!“ Die Tri­den­tinis­che Messe ist ein Kunst­werk der Men­schen, der Gelehrten, der Akademik­er, doch GOTT sagte einst zu mir: „Schau, Niko­laus, in der ganzen Tri­den­tinis­chen Messe ist nicht ein­mal das Wort ‘Liebe’ enthal­ten! Und dabei ist die Heilige Messe die Krö­nung der Liebe, Mein­er Liebe. Es wird die Zeit kom­men, da du dies durch die Gnade des HEILIGEN GEISTES ver­vol­lkomm­nen wirst! Die Liebe, die Ich dich lehren werde, wird diese Starrheit durch­bluten! Und das wird die Erneuerung wer­den und sein!“

GOTT ver­langte dann von mir: „Niko­laus, schreibe ein Mes­sopfer, das Mir heutzu­tage gefällt!“ Zehn Jahre habe ich mich gegen das Drän­gen GOTTES gewehrt, bis ich eines Tages am Altare stand und nichts mehr wusste, ich war wie ein Tor, obwohl ich doch das Mes­sopfer auswendig kon­nte. Dann emp­fand ich die ruhige Stimme des HEILANDS: „Nun geh und schreibe!“ Ich ging ins Büro und in drei Tagen hat­te ich das Mes­sopfer, wie ich und meine Bis­chöfe und Priester es zele­bri­eren, geschrieben.

Volk­saltar
Wir haben ein Altar­bild, das ein Lieblings­bild von mir ist. Es zeigt einen Priester, wie er als Prim­iziant sein zweites Heiliges Mes­sopfer in der Sakris­tei feiert. Während der Heili­gen Wand­lung machte jemand ein Foto. Als das Foto entwick­elt wurde, sah man dieses Bild: der gekreuzigte HEILAND in Lebens­grösse über dem Kelch des Priesters. Genau­so wie es auf dem Bild gezeigt wird, empfinde oder sehe ich es bei jedem Heili­gen Mes­sopfer. Aus den Wun­den JESU CHRISTI fliesst das Kost­bare Blut in den Kelch des Priesters. Gewisse sagen, man müsse das Heilige Mes­sopfer vom Volk abge­wandt zum Kreuz hin zele­bri­eren. Es gab Priester, die es gut mein­ten und sagten, dass aus den Wun­den des HEILANDS am Altarkreuz das Kost­bare Blut in den Kelch des Priesters fliesse, daher müsse zum Kreuz hin zele­bri­ert wer­den. Aber meine Lieben, wird das Kost­bare Blut JESU CHRISTI vom Kor­pus am Altarkreuz fliessen oder von Ihm selb­st? Es ist doch logisch, dass es von Ihm selb­st, wie Er über dem Altar erscheint, in den Kelch fliesst. Ob nun das Heilige Mes­sopfer zum Altar­kreuz oder zum Volk hin gefeiert wird, der HEILAND erscheint immer über dem Altar vor dem Priester, in welch­er Rich­tung der Priester auch zele­bri­ert. Mir ist es so wichtig, dass das Volk ins Heilige Mes­sopfer hinein­genom­men wird und sehen kann, wie der Priester mit dem HEILAND umge­ht, mit welch­er Liebe … Deshalb soll­ten die Gläu­bi­gen auch so viel wie möglich auf das Geschehen am Altar schauen und nicht mit gesenk­tem Blick oder geschlosse­nen Augen das Heilige Mes­sopfer mitfeiern.

Fil­mauf­nahme des Heili­gen Mes­sopfers
In Anbe­tra­cht des heuti­gen schlim­men Zus­tandes der Kirche und da nicht alle die Möglichkeit haben, bei mir oder ein­er mein­er gewei­ht­en Priester das Heilige Mes­sopfer mitzufeiern, wollte GOTT, dass wir eine Fil­mauf­nahme von meinem Heili­gen Mes­sopfer machen.

Der HEILAND ver­sicherte mir, dass alle, die dieses Heilige Mess­opfer mit gläu­bigem und offen­em Herzen mit­feiern, diesel­ben Gnaden und Kraft emp­fan­gen wie jene, die per­sön­lich anwe­send sind. Man kom­mu­niziert dann geistiger­weise. Allerd­ings empfehle ich, wenn möglich alle zwei bis drei Monate zu beicht­en und den Leib JESU in der Heili­gen Kom­mu­nion bei einem guten Priester zu emp­fan­gen. Wenn man nicht die Möglichkeit hat, bei mir oder einem von mir aus­ge­bilde­ten und gewei­ht­en Priester die Sakra­mente zu emp­fan­gen, dann geht hier­für in die Tra­di­tionelle Kirche, denn dort wer­den die Sakra­mente noch gültig gespendet, wen­ngle­ich mir bei dieser Kirche das Herz fehlt. Es wird dort viel mehr Wert auf äussere Zer­e­monien und Rubriken gelegt, als dass der Priester am Altar mit dem Herzen das Heilige Mes­sopfer dar­brin­gen kann.

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Das Heilige Mes­sopfer des Schw­ert-Bischofs son­ntags live miter­leben! Wer Inter­esse hat, kann sich per E‑Mail melden: nch@neuchristen.com, damit das Zugangspass­wort mit­geteilt wer­den kann.

Hand­kom­mu­nion oder Mund­kom­mu­nion?
Die Stehkom­mu­nion muss weg, die soge­nan­nte Ste­hbar­manier! Es nützt gar nichts, wenn ich die Mund­kom­mu­nion emp­fange, aber in meinem Herzen keine Liebe für den HEILAND ist, auch wenn noch so viel Ehrfurcht dabei ist. JESUS bevorzugt ein lieben­des Herz! Der HEILAND selb­st spendete auch keine Mund­kom­mu­nion bei Seinen Apos­teln, denn es waren keine Hostien, son­dern Brot­stücke, die der HEILAND nicht in den Mund der Apos­tel schieben kon­nte. So hiel­ten es danach auch die Apos­tel. Nun wird manch­er ein­wen­den: „Ja, sie waren schliesslich Bis­chöfe und dür­fen den Leib JESU berühren!“ Jed­er Katho­lik und Ortho­doxe wird bei der Taufe mit Kat­e­chume­nenöl gesalbt und bei der Fir­mung sog­ar mit Heiligem Chrisam. Also sind sie wohl auch gesalbt. Was man aber dabei nicht vergessen darf, ist, dass ich meine Anver­traut­en immer wieder dazu anhalte, den HEILAND mit einem lieben­den Herzen zu emp­fan­gen, Ihm Freude zu schenken, das Herz rein zu hal­ten vor schw­er­er Sünde … – sprich Herzens­bil­dung. Denn sündigt man mit der Zunge nicht viel eher als mit der Hand? Doch wenn jemand unbe­d­ingt die kniende Mund­kom­mu­nion möchte, kann er diese auch haben; bei uns wird an der Kom­mu­nion­bank nicht gestritten.

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