Das grosse Glaubensbekenntnis

Ich glaube an GOTT, den Allmächtigen VATER, Schöpfer des Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, und an den einen HERRN JESUS CHRISTUS, GOTTES eingeborenen SOHN.

Er ist aus dem VATER geboren vor aller Zeit. GOTT von GOTT, Licht vom Lichte, wahrer GOTT vom wahren GOTT; gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem VATER. Durch Ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und um unseres Heiles willen ist Er vom Himmel herabgestiegen.

ER hat Fleisch angenommen durch den HEILIGEN GEIST aus Maria, der Jungfrau, und ist Mensch geworden!

Gekreuzigt wurde Er sogar für uns; unter Pontius Pilatus hat Er den Tod erlitten und ist begraben worden. Er ist abgestiegen zu der Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, auf­ge­fahren in den Himmel und sitzet zur Rechten des Allmächtigen VATERS. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, Gericht zu halten über Lebende und Tote, und Seines Reiches wird kein Ende sein.

Ich glaube an den HEILIGEN GEIST, den  HERRN  und  Lebens­spen­der. Er wird wie der VATER und der SOHN angebetet und verherrlicht! Er wirkt von Ewigkeit her wie eine Feuerflut vom VATER zum SOHNE. Allzeit gestaltender GOTTESGEIST vom Immer­lebenden zu uns Sterblichen. Er hat gesprochen durch die Propheten.

Ich glaube an die eine, heilige, von JESUS CHRISTUS gegrün­dete, apostolische Kirche, mit den von IHM eingesetzten sieben heiligen Sakramenten, die Gemeinschaft der Heiligen, die Auf­erstehung des Fleisches und das Leben der zukünftigen Welt. Amen!

Heiligste DREIFALTIGKEIT

Die sieben heiligen Sakramente

Zu den prägnantesten Merkmalen der apostolischen Tradition zählt der sakramentale Kult. In Verbindung mit äusseren Zeichen haben diese Sakramente (Vermächtnisse JESU) eine übernatürliche Wirkung, die dem Heil der Seelen dienlich ist.

Die Taufe
tilgt die Erbschuld sowie alle begangenen Sünden. Sie versetzt die Seele des Täuflings in den paradiesischen Zustand und glie­dert ihn in die Kirche CHRISTI ein. Sie ist Voraussetzung für den Empfang aller übrigen Sakramente.
Mt 28,19: „Geht hin und machet euch alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie taufet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Die Firmung,
auch Feuertaufe genannt, vollendet das Sakrament der Taufe und beruft den Menschen zum Streiter GOTTES. Mit ihr empfängt der Firmling in ausserordentlicher Weise den HEILIGEN GEIST.
Apg 8,17: „Sie legten ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.“

Gnadenbrunnen

Die Beichte
erwirkt GOTTES Vergebung, sofern der Beichtende bereut, be­kennt und einen ernsthaften Vorsatz fasst, nicht mehr zu sün­di­gen. Sie gibt die Möglichkeit, mit GOTT jederzeit neu an­zu­fangen.
Joh 20,23: „Welchen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“

Die Kranken- und Sterbesalbung
tilgt die Sünden, reinigt alle fünf Sinne und kann zur Genesung des Kranken beitragen. Sie ist dem Sterbenden Trost und Stärke.
Jak 5,14: „Ist jemand krank unter euch, so rufe er die Priester der Kirche, dass sie über ihn beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.“

Das Sakrament der Ehe
ist ein heiliger Bund zwischen den Eheleuten und GOTT. Es führt zu einem Priestertum innerhalb der Familie.
Mt 19,5f: „Deswegen wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und beide werden ein Fleisch sein! Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen.“

Das Sakrament der Priesterweihe,
durch Handauflegung und Salbung mit Heiligem Öl, verleiht Anteil an der Priesterkraft JESU CHRISTI. Nur ein gültig geweihter Bischof, dessen Weihefolge bis zu den Aposteln zurückzuführen ist, kann diese Weihe spenden.
1 Tim 4,14: „Vernachlässige nicht die Gabe in dir, welche dir verliehen durch Prophezeiung unter Auflegung der Hände des Priestertums.“

Das heiligste Altarsakrament
ist das höchste Geheimnis aller Sakramente. In ihm gipfelt die absolute Liebe JESU CHRISTI, denn Brot und Wein werden we­sen­haft Leib und Blut des Gottessohnes. Die Eucharistie ist Nah­rung für die Seele und vereinigt in übernatürlicher Weise mit GOTT.
Joh 6,53ff: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esset und sein Blut nicht trin­ket, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und den werde ich auferwecken am Jüngsten Tage. Denn mein Fleisch ist eine wahre Speise und mein Blut ein wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.“

Jedes dieser Sakramente ist zu vergleichen mit einem Paradiesbaum, an dem herrliche Früchte reifen, die GOTT den Menschen anbietet.

Die Zehn Gebote

Ich bin der HERR, dein GOTT!

1. Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben.

2. Du sollst den Namen GOTTES nicht verunehren

3. Du sollst den Sonntag heiligen.

4. Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden.

5. Du sollst nicht morden.

6. Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.

7. Du sollst nicht stehlen.

8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben.

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.

VATER unser,
der Du bist im Himmel!
Geheiligt werde Dein Name!
Dein Reich komme!
Dein Wille geschehe wie im Himmel,
so auch hier auf Erden!

Unser tägliches Brot gib uns heute;
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und lass uns in der Versuchung nicht fallen,
sondern erlöse uns von dem Übel!

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!