GOTT alleine ist es, der mich berief, schulte und nach vielerlei Prüfung zu Seinem persönlichen Werkzeug erwählte. Ihm alleine bin ich Werkzeug. Was wäre der Hammer, der Pinsel ohne die Hand des Meisters? Genauso bin ich ein Nichts in Seiner Hand. – Erwählt ausserhalb kirchlicher Hierarchie, auf dass ich ohne hierarchischen Zwang frei rede und handle, so wie es GOTT mich im Herzen empfinden lässt.

Durch die Hand der Kirche zum Bischof konsekriert, bezieht sich unsere Jurisdiktion direkt auf JESUS CHRISTUS, auf das sou­veräne Haupt der Kirche. Obwohl ausserordentlich, ist solcherart der Kirche bekannt und beruht einhellig auf kirchlicher Recht­mässig­keit.

1937 in der röm.-kath. Kirche auf den Namen Nikolaus Andreas getauft, unterwies mich GOTT von Kindesalter an im vertrauten Umgang mit Ihm. Jahre der Trockenheit und schreckliche Atta­cken der Hölle folgten, über diese ich sicherlich nicht immer siegte, jedoch, wie JESUS mir zu wissen gab, nie im Herzen ein­willigte.

Es war der Wille GOTTES, dass ich heiraten sollte, ich war 28 Jahre alt, und so durfte ich eine harmonische Ehe führen. Nie wurde unsere Ehe, in der uns vier Söhne geschenkt wurden, mit einem bösen Wort befleckt. In dieser Zeit lehrte mich GOTT vieles über das Sakrament der Ehe, über das Familienleben; vieles, was die Kirchenführung, die Ehe betreffend nicht erkannte oder verkannte. – Plötzlich griff GOTTES Hand wieder schmerzlich zu und verlangte Verzicht auf das Familienleben. GOTT wollte mich als Sein persönliches Werkzeug haben, und das forderte absolute Opferbereitschaft – nicht nur von mir, sondern auch von meiner Gattin und von unseren Kindern!

Der Schwert-Bischof am Altar
Der Schwert-Bischof

Um Sein Werkzeug sein zu können, stattete GOTT mich mit allem aus, was ich dazu brauchte. So gab Er mir zum Beispiel, ich weiss nicht in welchem Ausmass, die Herzensempfindungen JESU. – Furchtbar schwer tat ich anfangs daran, als ich mit diesen Her­zens­empfindungen JESU zu sehen und zu hören, mich zu freuen und vorwiegend zu leiden begann.

Eines der furchtbarsten Leiden ist, dass ich das Weh JESU über Seine geliebte Braut, die heilige Kirche, verspüren muss, welche vom Rauche Satans derart verblendet ist, dass es Ihm nicht mehr möglich ist, in ihr einen Bischof zu erwecken, der die Kirche ret­ten könnte. Nicht dass es in der Kirche keine Gutgewillten gäbe, aber die hierarchischen Strukturen der Kirche würden heute jeden hindern, im Sinne JESU zu handeln. Die wenigen Getreuen der Kirchenführung glauben wohl Gutes zu tun, jedoch: Es ist nicht nach dem Herzen JESU! – Es ist kein Salz, kein Feuer mehr in der Kirche CHRISTI. Was für die Gläubigen nach Feuer aus­sieht, ist blosses und immer wieder neu entfachtes Papier­feuer, das zwar hell auflodert, aber sogleich wieder zu Asche zerfällt!

Es ist jetzt die Zeit, die geweissagt wurde, in der selbst Gerechte irre gehen, würde ihnen GOTT nicht zu Hilfe kommen. Deshalb sendet GOTT von aussen her Seinen Schwert-Bischof. Auch diese von aussen her kommende Hilfe ist oftmals prophezeit worden. Aber so wie es seinerzeit bei JESUS geschah, will die Kirchen­führung wiederum nicht anerkennen, was nicht durch ihre Schule und nicht durch ihr persönliches Wohlwollen ging.

JESUS sagte bei der Bischofsweihe zu mir:

„SEI DU MEIN SCHWERT-BISCHOF!

Du bist da, die Unwissenden zu belehren und die geheimen Machenschaften Satans aufzudecken.“

Zu diesem Auftrag fügte der HEILAND später noch hinzu, Seine Kirche im HEILIGEN GEISTE zu erneuern.

Daraufhin haben wir mehr als einmal versucht eine Audienz beim Papst zu erhalten. Jedoch kam nie eine Antwort zurück!

Ich weiss, es ist sehr schwer, einen Bischof anzuerkennen, welcher ohne Zustimmung der offiziellen Amtskirche geweiht ist. Jedoch der Himmel bestätigt diese Weihe durch Zeichen und Wunder: Tote stehen auf, Kranke werden gesund, Sünder bekeh­ren sich – in vielfältiger und unzählbarer Weise offenbart sich der Segen GOTTES.

Man könnte mir antworten, dass der Teufel Scheinwunder wirken kann, ich aber entgegne: Nie wird und kann er das Hauptgebot, die Liebe in die Herzen einpflanzen und nie kann er diese Liebe zum Brennen bringen.

Auch ist es ihm absolut unmöglich, die Tugend der wahren Demut zu erwecken. Dies alles ist aber die Frucht unseres Wirkens im Namen und in der Kraft GOTTES!

Anerkannte Doktoren der Theologie, des Kirchenrechts und der Liturgie als auch ausserordentlich begnadigte Seelen bestätigten uns und beglaubigten unsere Weihe sowie unseren Auftrag als Schwert-Bischof JESU CHRISTI.

Zu jener Zeit hob JESUS an und sprach:
„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Klugen verborgen, Kleinen aber geoffenbart hast! Ja, Vater, so war es wohlgefällig vor dir.“ (Mt 11, 25f)