November 2018

Der Läuterungsort – Hilfe für die Armen Seelen

Meine Lieben! Ihr habt die Monstranz hier gesehen mit der klei­nen Brot­scheibe und darin ist der HEILAND in Seiner ganzen Gottheit und Mensch­heit. Etwas über 1,80 m ist Seine mensch­liche Grösse und für Seine göttliche Grösse ist das ganze Weltall  zu klein, so gewaltig gross ist Er! Das ist GOTT – Er kann sich so klein machen. Er kann sich auch so klein machen, dass ihr Ihn aufnehmen könnt in euer Herz. Dann aber kön­nen wir jetzt auch das Fege­feuer hierher rufen, oder? Denn das Fegefeuer ist nicht so gross wie GOTT. Es sind ja Menschen, die darin sind, zurzeit ohne Leib, also Geister. Ich bat GOTT, dass die Armen Seelen hier erscheinen dürfen, wenn das Heilige Messopfer be­ginnt. Keine Angst, nicht sichtbar, das würdet ihr ja gar nicht ertragen. Und dann wollen wir doch schauen, dass die Barmherzigkeit GOTTES jedem im Fegefeuer eine gewaltige Hilfe zukommen lässt, auch dem Letzten, dem grössten Schuld­ner – und wenn er auch nicht gerade in den Himmel kann, so doch einen schönen Ruck nach Oben kommt, in eine bessere Sphäre. Was heisst das, es im Fe­ge­feuer besser haben? Es bedeutet, nicht mehr diesen grauen­haf­ten Sehn­suchtsschmerz nach GOTT ver­spü­ren zu müssen.


Das riesengrosse Becken mit Kostbarem Blut
Mit allen Armen Seelen, die zum Heiligen Messopfer hierher kom­men dür­fen, kommen natürlich auch ihre Engel mit. Welche Freu­de dieser Engel für ihre Schutzbefohlenen im Fegefeuer! Wenn der Priester den Kelch mit dem Kostbaren Blut bei der Heili­gen Wandlung hochhält, sieht er nur das biss­chen Wein, also res­pek­tiv Blut, aber für die Engel ist das ein rie­sen­gros­ses hei­liges Becken mit dem Kostbaren Blute CHRISTI. Jeder Engel kommt und taucht seinen Ysopstengel, einen Zweig mit Blättern, ein und spritzt es ins Fegefeuer.

Die Armen Seelen kommen mir manchmal vor wie junge Vö­gel­chen, die, wenn ihre Vogelmutter mit Würmchen kommt, ihre Häl­se recken und voller Hunger ihre Schnäbelchen auf­ma­chen. So war­ten die Armen Seelen wie hungrige Kindlein, dass sie jetzt ihre Milch be­kom­men: das Kostbare Blut CHRISTI.
 

Die Liebe verströmt sich
Das Fegefeuer, respektiv die Läuterung, kann man tatsächlich nicht er­klä­ren, denn da müsstet ihr einmal GOTT gesehen haben, wie Er jetzt im Himmel ist: unfassbare Schönheit, unfassbare Lie­be. Sicher, GOTT hat na­tür­lich keine Liebe, weil Er die Liebe ist. Und diese gewaltige Liebe ver­strömt sich. Zu mir kam eine Frau und sagte: „Ich liebe meinen HEILAND so sehr, mein Herz ist übervoll von Liebe zu Ihm!“ Meine Antwort: „Das ist noch nicht Liebe. Liebe gibt weiter. Sie müssen die Liebe überfliessen lassen – für die angenehmen sowie unangenehmen Men­schen, denn alle wären eigentlich Kinder GOTTES!“ Es gibt schon solche, die Kin­der des Teufels sind. Aber warum sollte man diese nicht aus den Zähnen des Drachens herausreissen? „Unser Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut, gegen Menschen“, sagt Paulus, „son­dern wider die bösen Geister in den Lüften!“

Kämpft vielmehr gegen das Böse. Man fängt zuerst einmal bei sich an, denn jeder hat doch seine Schwächen. Wenn jemand sa­gen würde, er hätte gar keine Schwächen, dann wäre er heili­ger oder vollkommener ... mehr

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