November 2017

Glaubenszerfall – Glaube mit Herz

Meine Lieben! Mit dem Glauben an GOTT steht es furchtbar. In der Schweiz gab es eine Zählung: Nur noch etwa 37 % der Be­völkerung glauben an GOTT. Das heisst aber nicht, dass diese am Sonntag zur Kirche gehen. So kann man damit rechnen, es sind nicht einmal 20 %, die am Sonntag noch zur Kirche gehen, wo­von wieder Abstriche gemacht werden müssen. Wer geht nur, damit die anderen es sehen oder weil es sich einfach gehört? Noch mehr Abstriche müsste man machen, wenn man nur die zäh­len würde, die aus Liebe kommen, weil es heisst: „Der HEILAND wird vom Himmel auf den Altar herabkommen in die heilige Hostie.“ Daran müsste man eigentlich erkennen, wie furcht­bar es mit dem christlichen Glauben steht.

Es geht rasant weiter und wird nicht besser. Viele junge Paare wollen nicht einmal mehr für die Ehe den Segen GOTTES haben, damit es ein Sakrament ist. Sie haben keine Ahnung mehr von GOTTES Anordnungen. Was hat JESUS den Aposteln gesagt? „Leh­ret sie alles halten, was Ich euch geboten habe!“ Das will man heutzutage nicht mehr. Und da die jungen Eltern vom Glau­ben nichts mehr wissen, erziehen sie auch ihre Kinder nicht mehr in der Religion. Es gibt vielleicht noch Eltern, die sagen: „Na ja, wenn unsere Kinder dann am Sonntag in die Messe oder in den Unterricht der Priester wollen, sollen sie das machen.“ Dann ist es aber beinahe schon zu spät, denn die Erziehung fängt be­reits im Mutterschoss an. Das Kind im Mutterschoss spürt, ob sich die Mutter auf sein Kommen freut. Es spürt ihre Empfin­dun­gen, auch wenn sie betet, Freude erlebt, Liebe gibt oder empfängt.

Warum geht es Ungläubigen oft so gut?

Wir leben in einer ganz schweren Zeit. Es ist die Zeit, in der auch solche, die fromm und gläubig, sogar GOTT eine Freude sind, Krank­heiten und schwerste Sorgen haben. Es gelingt nicht alles, was man sich erwünscht. Da die Kirche so sehr am Absinken ist, wie soll es denn besser werden? Dafür können diese frommen Leu­te ihr Leid fürwahr aufopfern. Und wenn sie gute Priester ha­ben, können sie die Kraft erhalten, es zu tragen. – Warum geht es oft solchen, die GOTT gar nichts nachfragen, sogar über den Glau­ben schimpfen, alles verurteilen, was heilig ist, so fan­tas­tisch? Weil GOTT gerecht ist. Jetzt auf Erden ist eben der Un­gläu­bi­ge an der Reihe, es schön zu haben, nachher der andere. Nor­malerweise ist kein Mensch hundertprozentig böse. Wenn je­mand das furchtbare ewige Unglück haben sollte, von GOTT ver­wor­fen, verdammt zu werden, muss er doch von GOTT in der Ge­rech­tig­keit für das wenige Gute, das er getan hat, auf Erden be­lohnt werden. Wenn ihr jemand seht, der ganz gegen GOTT ist, alles Heilige verlacht und dem es trotzdem gut geht, dann denkt nicht: „Haha, du kommst in die Hölle!“ Nein, dann ist es eure Aufgabe, für ihn zu beten. Ich meine mit Beten nicht zwanzig Psalter, son­dern einen Gedanken, eine Bitte an GOTT für diesen Men­schen. Denn wer heute ... mehr